Barth
Barth liegt dort, wo das Land Mecklenburgs langsam in die weite Welt des Meeres übergeht. Schon im Mittelalter war die kleine Hafenstadt ein wichtiger Handelsplatz an den Gewässern des Barther Boddens. Kaufleute, Fischer und Seefahrer prägten das Leben zwischen Wind, Wasser und den roten Backsteinmauern der Stadt. Bis heute besitzt Barth eine besondere Atmosphäre. Die alten Gassen erzählen von Hansezeiten, die Kirchtürme ragen über die Dächer, und über dem Bodden liegt oft ein silbriges Licht, das Himmel und Wasser miteinander verschmelzen lässt.

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Die Entstehung Barths

Barth entstand im Mittelalter an den geschützten Gewässern des Barther Boddens.

HHändler, Fischer und Seefahrer fanden hier einen sicheren Hafen zwischen Ostsee und Hinterland. Im Jahr 1255 erhielt die Siedlung das Stadtrecht und entwickelte sich zu einer wohlhabenden Hafenstadt im Einflussbereich der Hanse. Noch heute prägen Backsteinkirchen, alte Speicher und die Nähe zum Wasser das Bild der Stadt. Über dem Bodden ziehen Möwen ihre Kreise, Segelboote gleiten durch das Schilf, und in den engen Gassen scheint die Vergangenheit nie ganz verschwunden zu sein. Barth besitzt jene ruhige norddeutsche Atmosphäre, in der Geschichte, Meer und Legenden auf besondere Weise miteinander verschmelzen.

Die Sage vom Griffon

Der sogenannte Barther Griffon war ein kostbares Trinkhorn, das über Jahrhunderte als Wahrzeichen der Stadt galt.

DDer Legende nach stammte es von einem sagenhaften Greif – einem Wesen halb Adler, halb Löwe. Man erzählte, das Horn besitze besondere Kräfte und bringe seinem rechtmäßigen Besitzer Glück und Wohlstand. Kaufleute, Herzöge und Könige begehrten es. Schließlich verschwand der Griffon aus Barth und wurde später nach St. Petersburg gebracht, wo er sich noch heute befinden soll.

„Zwischen alten Mauern und vergessenen Pfaden warten Geschichten darauf, wiedergefunden zu werden.“

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